Coworking im Zollhafen Mainz

Zeit, die Buchhaltung zu erledigen. Zum Glück gute Zahlen, doch wegen der vielen Buchungen wird die Arbeit heute länger dauern, als der Notebook-Akku hält. Eigentlich würde ich gerne in ein Schloss mit Butlerservice gehen (meine Empfehlung: Schlosshotel Rheinfels), oder in ein Café mit leckeren Torten (Annabatterie), um das trockene Thema zu versüßen. Doch da fällt mir das Coworking im alten Weinlager im Zollhafen ein. Das historische Backstein-Gebäude ist fast wie ein Schloss.

Für den ersten Besuch gibt es aktuell ein Schnupperangebot, d.h. ich brauche nicht bezahlen, um das Flair zu testen. Melanie führt mich durch das gesamte Areal. Es ist tagsüber immer jemand da, den man fragen kann. Monatlich kostet die Nutzung 150€ ohne und 250€ mit Schlüssel für 24/7 Zugang. On demand sind 10€ am Tag kalkuliert. Abschließbare Spinde stehen für alle User bereit.

Der erste Eindruck ist positiv. Die Flächen sind groß, dass keine Corona-Masken (außer in der Küche) getragen werden müssen. Man kann von den Räumen im Erdgeschoss das Wasser sowohl zum Hafen als auch zum Rhein sehen, wenn man kurz vor die Tür geht. Zum Hafen ist es trotz Baustelle direkt ruhiger, weil dort keine Autos fahren. Die WLAN-Geschwindigkeit ist in Ordnung (zum Vergleich: im kostenlosen Coworking des Me and All Hotels sind es 400 MBit/s).

Die Hälfte des Gutenberg Digital Hubs ist Ruhebereich. Hier habe ich mich die meiste Zeit aufgehalten. In der anderen Hälfte treffen sich Gruppen zum Reden. Zusätzlich gibt es Telefonzellen und Meetingräume. Hinter dem Verein, der den Digital Hub betreibt, stehen Stadt, Land, IHK sowie eine Reihe weiterer Mitglieder.

 

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